Hugh Lorenz. Schriftsteller. Wissenschaftler. Mensch...

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Zuletzt aktualisiert:
9.10.2017 (Onlineshop / Aktuelles).

Wichtig: Wenn Sie meine Webseite öfter besuchen, drücken Sie bitte jetzt F5, damit sich der Cache leert und Sie die aktuelle Version sehen - danke!

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Willkommen auf meiner Webseite und in meiner Welt!

Denn am Ende eines Lebens gehen dem gefaßten Geist Gedanken auf, bisher undenkbare, sie sind wie selige Dämonen, die sich auf den Gipfeln der Vergangenheit glänzend niederlassen“, schrieb der berühmte japanische Maler Katsushika Hokusai in seinen «Maximen und Reflexionen».

Wer hat es besser im Alter: Der graumelierte, pensionierte LKW-Fahrer im Trainingsanzug, der sich bei ALDI rasch noch ein paar Dosen Bier holt und dann geruhsam und mit der Welt versöhnt einem Abend mit dem FC-Bayern entgegendöst, oder der grübelnde, neugierig hinter neuen Einsichten der Wissenschaft, der Gesellschaft, der Kunst herjagende Schreiberling, den zwar Rotwein tröstet statt Dosenbier, der aber Kunst als ein „Befreiungs- und Entspannungsphänomen, ein kathartisches Phänomen“ erlebt, so wie Gottfried Benn es formulierte?

Zugegeben: Der forschende Schreiberling erlebt so manche schwache Stunde, in der er liebend gerne neben dem LKW-Pensionär auf einer Couch sitzen, LÖWENBRÄU schlürfen und 44 Beinen zubrüllen möchte: „So lauft doch, ihr Flaschen!“

Und vice versa – möchte Herr LÖWENBRÄU mit dem Vergeistigten tauschen? Keineswegs. Hermann Broch beschrieb in seinem epochemachenden Werk «Massenwahntheorie» Herren wie den durchaus ehrenwerten LKW-Veteranen so: „(…) er lehnt es ab, erweckt oder belehrt zu werden, er empfindet das Erwachen, das Bewußtwerden von der Wirklichkeit, er empfindet DEN GEIST als feindlich und hassenswert und wendet sich mit erbittertem Instinkt von jenen ab, die er von den Zuständen des Wachwerdens befallen sieht, von den Sehern, den Propheten, Problematikern, Besessenen…“

Nun, Sie haben sich jetzt auf das Wagnis eingelassen, die Webseite eines „vom Wachwerden befallenen“ zu besuchen – wer A sagt, muß auch B sagen – gut surf und auf weitere gelegentliche Besuche!

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Halt, da ist noch was:

Den schnöden, wissenschaftsfernen und erbarmungslos praxisorientierten Alltag hält mir meine Frau Gabriele vom Hals - wenn es im Schlager heißt “..trag ich auch munter / den Mülleimer runter / für Gabi tu´ich alles!”, dann senke ich verschämt mein greises Haupt - denn selbst das übernimmt sie - danke, Schnucki!

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Ich bedanke mich / wir bedanken uns für Ihren Besuch meiner Webseite.

Sehen wir uns also immer wieder mal hier?

Es würde mich freuen!

Danke für Ihren Besuch in der Bach - und Lutherstadt Eisenach!

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